Auf die (Ei-)Sprünge helfen    

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Mit dem weiblichen Zyklus ist es so eine Sache. Möchte frau schwanger werden, gibt es zu wenige fruchtbare Tage und einen nicht unbedingt vorhersehbaren Eisprung. Möchte frau nicht schwanger werden, gibt es zu viele fruchtbare Tage. Möchte frau entspannt in den Urlaub fahren, hat sie sicher ihre Tage…

Wenn kein Baby gewünscht ist, greifen die meisten Frauen zu Hormonen (Pille). Und wenn dann eines gewünscht ist, müssen einige wiederum zu Hormonen oder diversen anderen Methoden greifen, um der Natur auf die (Ei-)Sprünge zu helfen. Hilfreich ist es in jedem Fall, wenn einer Frau dann bekannt ist, wie es um ihre Zyklusgesundheit bestellt ist. Bisher wurde das mit aufwändigen Blutuntersuchungen oder ungenauen Temperaturmessungen gemacht.

OvulaSens® Ring mit Lesegerät

OvulaSens® Ring mit Lesegerät

Nun gibt es eine neue Möglichkeit, den Monatszyklus genau unter die Lupe zu nehmen. Ein Silikonring, ähnlich dem Verhütungsring, mit einem Messsensor wird in die Scheide eingeführt und um den Gebärmutterhals platziert. Dort misst der Temperatursensor alle fünf Minuten die Körperkerntemperatur der Frau. Dadurch lassen sich genaue Aussagen über den Zyklus treffen. Zum einen natrülich retrospektiv: hat in dem vorangegangenen Zyklus ein Eisprung stattgefunden und an welchem Tag im Zyklus war das? Nach einigen Monaten und damit einigen Vergleichszyklen lassen sich aber auch prospektiv Aussagen treffen. Wird die Temperaturkurve während des Zyklus‘ betrachtet, so kann relativ genau abgeschätzt werden, wann wohl der Eisprung stattfinden wird. OvulaSens heißt die Methode, mit der jede Frau eigenständig und ohne Rezept des Frauenarztes ihren Menstruationszyklus analysieren kann.

Durch die Messungen an vielen Frauen fanden die Entwickler der Methode um Prof. Dr. Henry Alexander, emeritierter Leiter der Reproduktionsmedizin und Endokrinologie an der Universitätsfrauenklinik Leipzig, heraus, dass der Tiefpunkt der Körperkerntemperatur (die Basaltemperatur) nicht wie bisher vermutet morgens kurz vor dem Aufstehen erreicht ist, sondern vielmehr bei Frauen sehr unterschiedlich zwischen 0 Uhr und 8 Uhr früh liegt.

Weitere Informationen zu der Methode finden Sie in einem ausführlichen Artikel auf DocCheck

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