Zugang zur „Evidenz“    

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Wenn ich mit einem gesundheitlichen Problem, das über eine einfache Erkältung hinausgeht, zum Arzt gehe, dann wünsche ich mir, die sinnvollste und beste Therapie für mein Problem zu erhalten. Dafür müssen Ärzte natürlich einiges leisten! Um evidenzbasierte Medizin machen zu können, müssen sie Zugang zur „Evidenz“ haben. Und diese findet sich in den medizinischen und wissenschaftlichen Journals. Das Lesen in diesen Journals muss sich jedoch teuer erkauft werden. Universitäten, Kliniken und Großforschungseinrichtungen haben in der Regel Lizenzen, die das Lesen ermöglichen. Doch was macht der niedergelassene Hausarzt oder der Gynäkologe oder der Kinderarzt am Stadtrand oder auf dem Land? Er liest nicht. Denn etwas anderes bleibt wohl gar nicht übrig.

Nun fordert das Netzwerk für evidenzbasierte Medizin e.V. den kostenlosen Zugang zu den Veröffentlichungen der Cochrane Collaboration!

Eine sehr gute Forderung, wie ich finde, die im folgenden Artikel der Frankfurter Allgemeinen genauer erläutert wird.

Mehr Lesefreiheit für Oberärzte!

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